TurboPrint als farbkalibrierter Printserver für Windows-PCs

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bassumer
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TurboPrint als farbkalibrierter Printserver für Windows-PCs

Beitrag von bassumer » Do 16 Apr, 2009 16:04

Guten Tag,

wir haben hier ein kleines Firmennetzwerk mit 8 Windows-XP-Rechnern; im Serverraum werkeln mehrere Linux-Server vor sich hin. An einem der XP-Rechner ist ein A3-Tintenstrahler (Canon Pixma iX4000) angeschlossen.

Dieser Drucker soll fortan kalibrierte Ausdrucke zaubern. Leider sind wir nicht Microsoft und können uns (noch) nicht passende Hardware zum Selberkalibrieren zulegen. Zufällig fiel der Blick auf TurboPrint Studio und der damit verbundenen, relativ günstigen Möglichkeit, den Kalibrierungsservice von ZEDOnet zu nutzen. Problematisch ist, dass der Drucker nicht direkt an einen Linux-Rechner angeschlossen werden kann. Alle Windows-PCs sind leider "unabkömmlich" und den Drucker in den Serverraum zu stellen ist auch ausgeschlossen.

Bleibt folgende Konstellation:
  • Der Drucker bleibt an einem Windows-PC angeschlossen.
  • TurboPrint Studio wird auf einem der Linux-Server installiert und leitet Druckaufträge übers Netz an den freigegebenen Windows-Drucker weiter.
  • Die anderen Windows-Rechner drucken per z. B. Apple-ColorWriter-PostScript-Treiber über den TurboPrint-Treiber.
Fragen hierzu:
  1. Lässt sich mit dieser Installation überhaupt sicherstellen, dass (salopp gesagt) "die Farben kalibriert am Drucker ankommen"? Insbesondere habe ich die Befürchtung, dass der Windows-Druckertreiber am Ziel-PC evtl. den Druckauftrag noch einmal bearbeiten könnte.
  2. Müssen und können die von ZEDOnet gelieferten Farbprofile auch auf den beteiligten Windows-Rechnern bzw. deren Anwendungsprogrammen installiert werden?
  3. Wären die ganzen Windows-PCs überhaupt von einer einzelnen TurboPrint-Studio-Lizenz abgedeckt oder fielen weitere Kosten an?
Vielen Dank im Voraus für hilfreiche Antworten.

Mit freundlichen Grüßen
Der Bassumer

zedonet
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Beitrag von zedonet » Di 21 Apr, 2009 10:27

Hallo bassumer,

grundsätzlich sollte das so funktionieren, wie Sie es sich vorstellen. Der Drucker muß auch nicht direkt am Linux-Rechner angeschlossen sein, die berechneten Druckerdaten können auch über einen Windows-Rechner an den Drucker geschickt werden.

Client-seitig benötigen Sie einen Windows-Postscript-Treiber, es empfiehlt sich ein beliebiger generischer Treiber, der dann die TurboPrint PPD auswertet und die passenden Settings anbietet.

Mit dem passenden Drucker-Farbprofil würden die Farben kalibriert ausgegeben werden. Natürlich muß ein Client-seitiges Farbmanagement dann abgeschaltet sein, sonst würden die Farben doppelt korrigiert.
Der Windows-Rechner, der im Grunde nur als Schnittstelle zum Drucker agiert, würde die Druckerdaten unverändert an die USB-Schnittstelle weiterreichen, hier also nichts verfälschen.
Die Farbprofile werden nicht an den Clients oder deren Anwendungssoftware installiert. Dort sollten die Farben in einem festgelegten Standard-Farbraum ausgegeben werden, z.B. Adobe RGB, SRGB, ISO Coated CMYK, etc.
Sie können gerne einfach mal die kostenlosen 30-Tage Download-Version von TurboPrint einrichten und dieses Szenario testen.

Die Lizenz richtet sich bei TurboPrint nach der Zahl der Anwender bzw. Clients. Sie bräuchten also eine Lizenz für 8 Rechner, wobei Mehrplatzlizenzen pro Rechner natürlich nur einen Bruchteil kosten.

Ein persönliches Preisangebot können wir Ihnen gerne auf Anfrage per EMail zusenden. Lizenzanfragen bitte an "mail at turboprint punkt de "senden.

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