HP z2100 24"

Fragen zu speziellen Druckern oder Anwendungen
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sadrian
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HP z2100 24"

Beitrag von sadrian » Fr 31 Jul, 2009 17:28

Hallo,

ich wüsste gerne ob die Ansteuerung eines HP z2100 24" mit printfab möglich oder geplant ist. Die Ansteuerung des Spektralphotometers wäre nicht primär wichtig aber natürlich sehr wünschenswert.

Grüße

sadrian

zedonet
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Beitrag von zedonet » Mo 03 Aug, 2009 10:57

Hallo,

es gibt einen Treiber für den HP Z3100, der auch für den HP Z2100 funktionieren sollte. Eine Unterstützung des Spektralphotometers für eine automatische Farbprofilierung ist integriert (über die PrintFab Toolbox, Punkt "Farbprofile verwalten").

Unter www.printfab.de finden Sie eine 30-Tage-Testversion. Falls Sie den Z3100-Treiber mit dem HP DesignJet Z2100 testen, wären wir für eine Rückmeldung dankbar.

sadrian
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Beitrag von sadrian » Mo 03 Aug, 2009 11:08

Vielen Dank für die Antwort.

Das klingt soweit ja gut … das kleine "sollte" irritiert mich allerdings noch ein wenig :)

Da die Ansteuerung des Spektralphotometers möglich ist und die Drucker abgesehen von der Anzahl der Farben baugleich sind, denke ich aber mal das die Unterstützung unproblematisch sein sollte.

Dies freut mich und ich werde es testen sobald das Gerät geliefert wurde. Meine Erfahrungen werde ich hier posten. Ich werde Ihnen auch gerne als Versuchskaninchen für Tests mit dem Z2100 zur Verfügung stehen falls Ihnen dies hilft das Gerät in die Liste der unterstützten Geräte aufzunehmen – vielleicht rabattieren Sie ja im Gegenzug das Upgrade meiner Pro-Lizenz auf ProXL ein wenig ;-)

sadrian
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Beitrag von sadrian » Mo 03 Aug, 2009 18:02

So, die Maschine kam früher als erwartet und ist seit heute Mittag in Betrieb.

Ich kann die Erfahrung vieler Berichte im Internet nur Unterschreiben: selten war das Setup eines Gerätes so einfach und so gut durchdacht wie in diesem Fall. Das entschädigt für den Schock den man bekommt wenn die Palette mit dem Drucker geliefert wird :)

Die Druckqualität ist hervorragend, das kalibrieren und linearisieren von Medien mittels der mitgelieferten HP-Tools funktioniert hervorragend – und sogar der Duplexdruck auf Bogenware ist fast perfekt, etwas das ich von einem solchen Gerät niemals erwartet hätte. Dadurch sollte das montieren von Dummys endgültig der Vergangenheit angehören.

Nun zum Zusammenspiel mit Printfab:
Der Ausdruck unter Verwendung des Z3100-Treibers funktioniert mit den Standard-Profilen.
Das Drucken und Scannen von Targets funktioniert hingegen nicht.
Wie in der Dokumentation beschrieben habe ich ein neues Profil angelegt – klicke ich dann auf "drucken+scannen" friert Printfab nach dem öffnen des Statusdialogs ein.

Irgendwelche Ideen hierzu?

zedonet
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Beitrag von zedonet » Mi 05 Aug, 2009 10:35

Hallo,

vielen Dank für's ausprobieren!

Wie ist der Drucker angeschlossen - USB oder Netzwerk?

sadrian
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Beitrag von sadrian » Mi 05 Aug, 2009 10:42

Der Drucker ist über Ethernet angeschlossen, ich habe es sowohl über Bonjour-Protokoll als auch TCP/IP versucht.

Wenn es hilfreich ist kann ich es auch über USB versuchen, möchte dies aber ungern ohne Sinn tun da aufgrund der Beschaffenheit des Büros ein Mac zum Drucker müsste :)

Ich gehe wohl recht in der Annahme, dass sich die vom Drucker erstellten Profile nicht mit PrintFab nutzen lassen?
Zuletzt geändert von sadrian am Mi 05 Aug, 2009 11:31, insgesamt 1-mal geändert.

zedonet
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Beitrag von zedonet » Mi 05 Aug, 2009 11:30

Hallo,

das ist eine gute Idee!

Normalerweise sind die Profile nicht vom Herstellertreiber auf RIPs wie PrintFab übertragbar (andere Linearisierungskennlinien).

Bei den HP Z Druckern sollte das aber eigentlich gehen, da die Linearisierung im Drucker erfolgt.

Sie können es gerne einmal probieren - normalerweise sieht man gleich: die Farben sind korrekt oder "katastrophal".

sadrian
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Beitrag von sadrian » Mi 05 Aug, 2009 13:11

So, in der kürze der Zeit habe ich mal getestet – und es sieht mal ganz gut aus.

Ich habe von meiner Druckerei separierte Daten gedruckt die mir auch als fertiges Produkt vorliegen. Das Ergebnis liegt mit dem bloßen Auge und in normalen Tageslicht betrachtet schonmal recht ordentlich aus.

Der HP-Ausdruck hat eine leicht höhere Sättigung, außerdem ist der Offset-Druck ein klein wenig gelblicher. Da hier aber verschiedene Faktoren eine Rolle Spielen (wie die verwendeten Papiere, HP's leichte Schwäche mit gelber Tinte sowie die Tatsache das die Linearisierung beim Z2100 mit nur rund 500 Patches erfolgt,...) finde ich das Ergebnis wirklich gut.

Leider kann ich meine Feststellung nicht messtechnisch untermauern – vielleicht haben Sie Interesse daran mir ein Testchart zur Verfügung zu stellen die ich Ihnen zwecks Beurteilung+Messung zukommen lasse?

Außerdem noch etwas zum Treiber/Drucker: Ein wunderbares Feature für mich am HP Z2100 ist die Möglichkeit eine "Abrechnung" der gedruckten Jobs mit Tinten- und Papierverbrauch abzurufen bzw. sich automatisiert per eMail durch den Drucker senden zu lassen.
Druckt man mit Printfab bekommt der Drucker jedoch keinen Job-Titel übermittelt (und auch keinen Benutzernamen). Lässt sich dies irgendwie ändern oder sind diese Funktionen von HP nicht freigegeben/dokumentiert?

Eine andere Sache die mich stört ist die Tatsache, das Printfab Bogenware immer hochformatig im Drucker voraussetzt. Da es einfacher ist Bogenware "gerade" einzulegen wenn man die breite Seite als Anlage benutzt wäre es schön wenn Printfab diese 90° Drehung mitmacht.

grüße

Sebastian Adrian

sadrian
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Beitrag von sadrian » Mo 10 Aug, 2009 08:38

Guten Morgen,

nach einigen Tests mit Printfab und dem Z2100 kann ich sagen, dass das einbingen von Profilen die mit dem HP Color Utility erstellt wurden sauber funktioniert.

Was hingegen sehr seltsam ist: die mit Printfab gelieferten Profile für den Z3100 liefern ein invertiertes Ergebnis. Wie kann dies sein?

Darüber hinaus habe ich das Gefühl, das die Ausrichtung des Papiers mit Printfab immer hochformatig ist, also ein A2-Bogen hochformatig geladen werden muss. Schon aufgrund der Art wie ein Bogen zu laden ist bietet es sich jedoch an dies querformatig zu tun.
Ich kann es jedoch nicht genau sagen, da ich nur die Pro-Lizenz besitze.

Wäre es möglich ein Keyfile für ProXL zum testen zu bekommen?

grüße

Sebastian Adrian

zedonet
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Beitrag von zedonet » Mo 10 Aug, 2009 11:53

Vielen Dank für die Rückmeldungen!

Ich sende Ihnen eine Testlizenz für PrintFab Pro XL sowie eine experimentelle Version, bei der das automatische Profilieren direkt über die PrintFab Toolbox gehen sollte.

Zum Druck auf gedreht eingelegte Papierbögen: Die in PrintFab vordefinierten Papierformate sind im Moment alle als hochformat einzulegen. Über die PrintFab Toolbox können weitere Formate eingerichtet werden - z.B. A2 gedreht als 59,4cm x 42cm. Wir könnten natürlich in der Endversion die gängigen Formate zusätzlich als querformatig anbieten.

Zum "invertierten Ergebnis":

- Wie sieht der Ausdruck aus - wie ein Fotonegativ (weiß wird schwarz und umgekehrt, gelb wird blau...)?
- Betrifft das alle Ausdrucke, die nicht mit neuen Profilen aus dem HP Profilierungstool erzeugt wurden?

sadrian
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Beitrag von sadrian » Mo 10 Aug, 2009 17:04

Meine Äußerung bzgl. des invertierten Ergebnisses muss ich korrigieren.

Ich hatte mir den Ausdruck nur flüchtig angesehen – es waren Farbmuster für ein Layout und das Ergebnis ist nur farblich so daneben das es mir so vorkam.

Der "Fehler" war, das ich aus Illustrator heraus ein CMYK (Fogra27) Dokument ohne weitere Einstellungen abgeschickt hatte – sprich Normalpapier, 600dpi, RGB. Das Ergebnis hat viel zu hohen Kontrast und Sättigung und einen starken Cyan-Stich.

Ich werde heute Abend noch exemplarisch ein paar der Printfab-Profile testen. Da ich nun einige HP-Papiere vorrätig habe kann ich sogar die Printfab-Profile gegen die mit dem Drucker erstellten vergleichen.

Die experimentelle Version und die Testlizenz sind indes herzlich willkommen und ich danke recht schön!

Das Papier betreffend wäre es natürlich schön, wenn in der finalen Version die Querformate vordefiniert sind. Ich denke das ich nicht der einzige bin der Bogenware mit diesem Gerät verarbeitet – besonders die wirklich guten Ergebnisse auf einigen Feinst- und Auflagenpapieren laden zum drucken von Kundenmustern auf selbigen ein. Auch wenn der Drucker selbstständig die Schräglage eingelegter Bogen korrigiert ist es einfacher diese querformatig zu laden.
Zudem wäre natürlich auch eine Unterstützung des Rollenschneiders sinnvoll – aber nicht zwingend notwendig da es nur ein Tastendruck am Gerät ist.

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